Der Klausner Bahnhof ist ein architektonisches Kleinod aus der altösterreichischen Zeit und zählt zu den besonderen historischen Bauwerken der Stadt. Die italienische Bahn stellte das Gebäude der Stadtgemeinde zur Verfügung; die ehemalige Schalterhalle ist tagsüber geöffnet.
Das Mauerwerk besteht aus charakteristischem Grödner Granit, während Fenster- und Türrahmungen aus Porphyr gefertigt sind. Besonders kunstvoll gestaltet ist der Giebelbereich mit seinem fein gearbeiteten Holzdekor.
Gemeinsam mit dem vorbildlich restaurierten Gasthof und der historischen Platanenallee aus der Zeit des k. u. k. Bahnbaus bildet der Bahnhof ein außergewöhnlich wertvolles Ensemble.
Der Bahnhof ist seit einigen Jahren nicht mehr besetzt. Dank des Kuratoriums für technische Kulturgüter und engagierter Eisenbahnfreunde aus Klausen konnte jedoch ein Großteil der historischen technischen Einrichtungen erhalten werden, darunter die Weichenanlage, das Stellwerk und verschiedene Schaltanlagen.