Am Puls der Zeit
Geschichte, Kultur und dieses besondere Lebensgefühl
Wer durch Brixen spaziert, vorbei am Dom, Ansitzen und dem alten Bischofspalast und durch die Lauben mit ihren engen Gassen, erlebt die älteste Stadt Tirols von ganz unterschiedlichen Seiten. Es ist ein Ort, an dem sich Zeitläufte ablesen und nachvollziehen lassen. 901 wird die Stadt erstmals in einer Urkunde als Prihsna erwähnt, um 1150 mit einer Mauer umrundet und über Jahrhunderte von den hier residierenden Fürstbischöfen geprägt. Da gilt Brixen längst als Brücke zwischen Süddeutschland und Oberitalien. Als 1867 die Brenner-Eisenbahn den Dienst aufnimmt, wird Brixen endgültig zum Kurort. Mild im Klima, mit viel Sonne und der guten Luft der Berge.
Wo Barock und Renaissance das Stadtbild prägen, ist der Blick auf die Entwicklung des Hier und Jetzt besonders spannend. Die Verbindung gelingt: Der weitläufige Domplatz, kirchliche Bauten und die mit ihren engen Gassen mittelalterlich geprägte Altstadt ergänzen sich ganz selbstverständlich mit modernen Bauten wie der Stadtbibliothek und der Universität. Beides hat seinen Platz: Die Stadtbibliothek mit ihrem Zubau an das ehemalige Gericht steht genau für diese Verbindung von Altem und Neuem. Von den Fenstern fällt der Blick auf Dom, Hofburg, Weißen Turm und hinauf zur Plose, dem Hausberg von Brixen. Hier ist man überall mittendrin.
Brixen ist eine echte Kulturstadt mit lebendigen Veranstaltungen und Museen, mit Blick in die Natur und die umliegenden Berge und mit Gasthäusern, in denen Tradition und Genuss gelebt werden. Nur ein Beispiel für das Lebensgefühl Brixen: Über 20 Brunnen mit Trinkwasser gibt es in der Stadt. Und noch so viel mehr.
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Tipps für den Stadtbummel
Tradition und modernes Lebensgefühl – in Brixen wird jede Auszeit zum Erlebnis. Spannend, die Stadt mit den vielen Gesichtern kennenzulernen.