Bei dieser Wanderung zum Astjoch wartet das Panorama nicht erst am höchsten Punkt, sondern schon am Start: Am Parkplatz Zumis befindet sich bereits eine Aussichtsplattform. Das ist aber kein Grund, auf die Tour zu verzichten, denn dich erwarten abwechslungsreiche Wege über weite Alm- und Wiesenflächen bis hinauf zum Astjoch. Von dort genießt du einen besonders weiten Blick zum Alpenhauptkamm, über das Pustertal und zu den Dolomiten. Zur besseren Orientierung sind auf einer im Boden eingelassenen Steinplatte die Namen der sichtbaren Gebirgsgruppen und Gipfel eingraviert. Ein großer Teil der Strecke führt durch geschützte Natur, über bewirtschaftete Almflächen, Hochmoore und kleine vermoorte Taleinschnitte. Eine Besonderheit am Weg ist das Pianer Kreuz mit einer kleinen Bergkapelle, deren Grundstein vom damaligen Kardinal Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., geweiht wurde.
BARRIEREFREIHEIT:
Startpunkt der Wanderung ist der Parkplatz Zumis. Von dort führt die Forststraße Nr. 4 auf Naturboden mit gleichmäßiger Steigung nach Osten. Nach rund zwei Kilometern durch lichte Lärchen- und Fichtenwälder werden die offenen Weideflächen beim Naturhotel Runa auf 1.832 Metern erreicht.
Anschließend verläuft die Wanderung auf Weg Nr. 2 in Richtung Starkenfeldhütte. Der Abschnitt weist teilweise Steigungen von über 16 Prozent auf und führt an einer kleinen Kirche vorbei, die der heiligen Klara und dem heiligen Bartholomäus geweiht ist. Danach öffnet sich das Hochplateau der Rodenecker-Lüsner Alm mit weiten Wiesen, Weiden und kleinen Holzhütten.
Vorbei an einem Aussichtspunkt und kleinen Bergseen wird nach rund 5,5 Kilometern die Starkenfeldhütte mit Käserei auf 1.936 Metern erreicht. Nach einem weiteren Kilometer folgt das Naturdenkmal Astmoos, eine feuchte Moorfläche mit dichten Moospolstern. Da der Weg anschließend deutlich steiler und unebener wird, erfolgt der Rückweg auf derselben Strecke. Der Endpunkt der Wanderung ist wieder der Parkplatz Zumis.